Xenopus laevis

Zu meinen ersten Krallenfröschen bin ich durch einen Irrtum gekommen: Eigendlich auf der Suche nach Zwergkrallenfröschen, entdeckte ich bei einem Händler ungewöhnlich gefärbte Frösche. Der Verkäufer versicherte mir, dass es sich dabei ebenfalls um Zwergkrallenfösche handeln würde, also erstand ich 6 Stück für mein 60 cm Becken.

2 dieser kleinen Frösche sind mir leider ausgerissen und ich fand sie irgendwann vertrocknet auf dm Fußboden - Deshalb unbedingt auf eine Abdeckung achten. Die übrigen vier wollten aber gar nicht mehr aufhören zu wachsen und hatten einen immensen Appetit. So langsam kamen mir Zweifel auf, dass es sich wirklich um Zwergkrallenfrösche handelte und tatsächlich fand ich in einem Büchereibuch ein Foto des großen Krallenfroschs. Bei einer zu erwartenden Rumpfgröße von bis zu 15 cm musste ich mir wohl ein größeres Becken zulegen. Ich erzähle diesen "Schwank aus meiner Jugend", weil viele Zoohändler Xenopus laevis meist in Albinoform häufig als kleinbleibend und für das Gesellschaftsbecken geeignet verkaufen. Beides ist nicht der Fall: Xenopus laevis wird sehr groß und in einem Gesellschaftsbecken verputzt er ohne große Mühe zumindest den kleinbleibenden Teil der Belegschaft. Ob die Einschätzung der Verkäufer aus Unwissenheit geschieht oder nur auf den reinen Gewinn abziehlt ist ein Rätsel.

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